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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Digitale Schnurlos-Telefone strahlen stärker als Mobilfunkmasten27.08.2002
10:36 Öko-Test hat 13 Modelle geprüft
Was viele Verbraucher nicht wissen: Mit den praktischen und bequemen "Home-Handys" holt man sich eine permanente Strahlenquelle ins Haus - selbst wenn man nicht telefoniert. Dieser Umstand ist in Fachkreisen zwar schon länger bekannt, inzwischen gibt es aber neue Daten. Das Magazin Öko-Test berichtet in seiner neuen Ausgabe (September 2002) über einen aktuellen Test, bei dem festgestellt wurde, dass die Belastung durch diese Geräte selbst einen Mobilfunk-Sendemasten in den Schatten stellt.
Während sich viel Widerstand gegen die von den Mobilfunkbetreibern errichteten - und häufig gut sichtbaren - Sendemasten regt, werden die kleinen Basisstationen der schnurlosen Telefone kommentarlos als notweniges Zubehör akzeptiert. Die von diesen Geräten ausgesendeten gepulsten Strahlen stehen inzwischen im Verdacht, das Nerven- und Hormonsystem des Menschen zu beeinträchtigen sowie Erbgutschäden und Krebs zu fördern. Die Basisstation eines DECT-Telefons sendet permanent Mikrowellen aus - mit einer Spitzenleistung von 250 Milliwatt. Und das unabhängig davon, ob man gerade telefoniert oder nicht. Öko-Test-Berater Wolfgang Maes schildert einen Fall: "Ein Kunde klagte über Schlafstörungen und Kopfschmerzen, seit gegenüber ein Mobilfunkmast installiert wurde. Beim Messen stellte sich heraus, dass der Mast noch gar nicht in Betrieb war, sondern der Übeltäter die unscheinbare Basisstation eines zeitgleich gekauften DECT-Telefons auf dem Nachttisch war." Die Strahlenstärke der Telefone unterscheidet sich zwar je nach Produkt, sie ist aber nach Ansicht von Ökö-Test bei allen untersuchten Apparaten zu hoch. Als Alternative rät Öko-Test jetzt zu Telefonen mit dem alten CT1+-Standard. Allerdings soll diese ungefährlichere Technik künftig nicht mehr verwendet werden, weil die dafür genutzen Frequenzen ab 1. Januar 2003 für andere Anwendungen freigegen werden. Neue Modelle werden deshalb nicht mehr zugelassen, schon genehmigte dürfen nur noch bis Ende 2008 verkauft werden. Zu diesen Geräten gehören unter anderem das i-Hear von Tele2, das Topcom Cocoon 80 und die Alpha-Serie von MBO. Anzeige:
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