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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
ToTango: Flatline für die Billig-Flatrate21.06.2002
10:58 Endgültiges Aus für die 17,99-Euro-Flatrate
Wie nicht anders zu erwarten war, kann Internetanbieter ToTango seine günstigen Flatrate-Preise nicht halten. Seit Monaten bewirbt dieser Anbieter eine DSL-Flatrate für 17,99 Euro sowie eine ISDN-Flatrate für 27,99 Euro monatlich - wir berichteten. Während das ISDN-Angebot offenbar gar nicht erst realisiert wurde, schien sich die Wartezeit bei der DSL-Flat doch zu lohnen. Nachdem die Buchhaltung des Unternehmens funktionierte - Kunden wurden erstmal die Beiträge abgebucht - erfolgte auch die Freischaltung von Kunden.
Seit einigen Tagen allerdings schreibt der Billig-Anbieter seine Kunden an, dass "aufgrund von technischen Umstellungen und Umstrukturierungen unserer Zulieferer" zu Leistungsumstellungen und -beschränkungen kommen werde. ToTango empfielt, auf einen anderen Tarif oder sogar auf einen anderen Anbieter umzusteigen. Konkret bietet Totango einen Umstieg auf die T-Online-Flatrate zu regulären Bedingungen an. Wer kündigen wolle, heißt es weiterhin, könne per Fax oder Brief eine Kündigung schicken, dieser werde "ohne Aufhebens" zugestimmt. Das Problem ist in diesem Fall eher, dass die Kunden eben nicht kündigen, sondern die sagenhaft günstigen Angebote weiterhin nutzen wollen. Das sich Totango aber nur eine Mindestvertragslaufzeit von einem Monat ans Bein gebunden hat, ist da wohl nichts zu machen. Wie heißt es in den AGB unter Punkt IX. Absatz 2 so schön: "Die Benutzung der von ToTango bereitgestellten Leistungen erfolgt auf eigene Gefahr." Das sollte man wirklich ernst nehmen, denn merkwürdigerweise kann man sich auf der ToTango-Homepage noch für alle Tarife anmelden. Das kann man nicht anders als eine bewusste Irreführung ahnungsloser Kunden nennen - denn es ist nicht erkennbar, dass sie sich für Angebote anmelden, die es gar nicht mehr gibt. ToTango sammelt offenbar Daten. Bei der angeblichen Anmeldung wird neben zahlreichen persönlichen Angaben sogar die Bankverbindung abgefragt. Anzeige:
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