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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
USA: Verheerende Anschlagserie11.09.2001
17:12 Auch Telefonnetze betroffen - Newsserver in Deutschland brechen zusammen
New York am Dienstagmorgen nach den Anschlägen
auf das World Trade Center: ein einziges Chaos. Alle Flughäfen sind
gesperrt, öffentliche Gebäude wie der Hauptsitz der Vereinten
Nationen und die Börse sind evakuiert. Aller Verkehr ist zum Erliegen
gekommen, die Polizei hat alle Zufahrtsstraßen und Tunnels
verbarrikadiert. Kein Zug fährt mehr, kein Bus und keine U-Bahn.
Überall gellen die Sirenen von Feuerwehren, Ambulanzen und Polizeifahrzeugen. Menschen laufen in Panik durch die Straßen, tauschen auf der Straße die jüngsten Nachrichten aus. Taxifahrer geben die Informationen aus ihrem Autoradio an die Fußgänger auf der Straße weiter. Gut eine Stunde nach dem zweifachen Anschlag auf das World Trade Center sah man im Fernsehen den südlichen der Zwillingstürme kollabieren. Wenig später das Unfassbare: Auch der zweite Turm stürzt ein. Das WTC, das die Skyline von New York so herausragend prägte, gibt es nicht mehr. Fensterglas und Teile des Wolkenkratzers prasseln im Umkreis von hunderten von Metern auf die Straße. Ein örtlicher Fernsehsender berichtet, dass auch zum Zeitpunkt der Einsturzes noch immer zahlreiche Menschen in Büros unterhalb der Einschlagstelle gesichtet werden. New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani versuchte, die Bürger der Millionenmetropole zu beruhigen: "Keine Stadt der Welt ist besser auf einen Terroristenanschlag vorbereitet als New York." Doch seine Stadt ist wie abgeschnitten vom Rest der Welt. Alle Telefonnetze in und um New York sind zusammengebrochen. Menschen auf der Straße versuchen verzweifelt, ihre Angehörigen per Handy zu kontaktieren. Selbst Computernetze sind nach CNN-Angaben unter den chaotischen Bedingungen kollabiert. In Deutschland sind die Internet-Sites von praktisch allen aktuellen Medien hoffnungslos überlastet. Nur mit minuntenlangen Verzögerungen bekommt man noch Informationen, wenn überhaupt. In der Redaktion sind wir geschockt von der Extremität der Anschläge. Gisela Ostwald dpa / Kai Petzke
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