Wie uns Pressesprecher Norbert Güldenpfennig soeben mitteilte, stellte der Provider
Callino heute Mittag beim Registergericht München den Antrag
auf Insolvenz. Auf Grund von ausbleibenden Zahlungen durch den amerikanischen Mutterkonzern
Formus Communications Inc. wurde
dieser Schritt notwendig, obwohl Callino selbst weiterhin zahlungsfähig sei. Um Fristen
zu wahren und dem deutschen GmbH-Gesetz zu entsprechen, habe man jetzt handeln müssen.
Norbert Güldenpfennig betonte, dass die Insolvenz vorerst keinerlei Auswirkungen
auf Kunden oder Beschäftigte des Unternehmens habe. Entlassungen stehen nicht zur
Diskussion und alle Verträge werde man weiterhin erfüllen. Man sei auf der Suche nach einem
neuen strategischen Partner. Callino sei ein gesundes Unternehmen und werde diese Krise
sicher überstehen.