
Nach
MobilCom meldet sich nun auch
Viag Interkom
zu Wort und fordert UMTS-Milliarden zurück. Auf der heutigen
Systems-Pressekonferenz
hat Viag-Geschäftsführer Maximilian Ardelt im Hinblick
auf die UMTS-Auktionen in
Italien
und
Österreich einen
"volkswirtschaftlichen Ausgleich" gefordert.
Viag Interkom muss die Ressourcen schonen, die "durch die Ersteigerung einer UMTS-Lizenz im August dieses Jahres in nicht akzeptabler Weise
in Anspruch genommen wurden". Daher hat sich Viag Interkom entschlossen, nicht ins Kabelnetz zu investieren und den
Weg über die "letzte Meile" anders zu suchen.
Privatkunden bietet man Genion, also den Direktanschluss
per Mobilfunk. Hier hat Viag durch die letzte Marketing-Offensive seine Kundenzahl auf derzeit 300.000 erhöht.
Großkunden werden direkt mit Glasfaser angeschlossen und den
Mittelstand will man künftig mit der e-nfrastruktur über PMP
ans Viag-Netz holen.
In Puncto Mobilfunk hat sich Maximilian Ardelt zu den
Business-Tarifen von E-Plus geäußert. Man werde darauf reagieren und
habe weiter das Ziel, der günstigste Anbieter auf dem Markt zu sein.
Konkrete Zahlen oder ein Datum gab es aber nicht.