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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Regulierer will Wettbewerb bei Internet-Flatrates sichern23.10.2000
Kurth: Ziel ist ähnliche Marktlage wie bei Sprachtelefonie
Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) will
gegen das Flatrate-Sterben vorgehen
und schnellstmöglich einen ausgewogenen Wettbewerb erreichen. Ziel der
anstehenden Gespräche mit Anbietern und der Deutschen Telekom sei es, bei den
Pauschaltarifen "den Wettbewerb, der in der Sprachtelefonie mit viel Aufwand
geschaffen wurde, auch bei Zugängen zum Internet zu erhalten", schrieb
RegTP-Vizepräsident Matthias Kurth in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung
"Die Welt" vom Montag. Hier seien in den kommenden Jahren "die entscheidenden
Wachstumsraten" im Telekommunikationsbereich zu erwarten. Folglich müssten
sich "alle Lösungen des Flatrate-Problems an dieser Erwartung orientieren".
Für die Konkurrenten der Telekom "und in gewisser Weise auch für den Wettbewerb" bestehe derzeit das Problem, dass die Konkurrenten zwar einen grundsätzlichen Anspruch auf den Zugang zum Telekom-Netz hätten, dieser würde aber gegenüber dem Ex-Monopolisten "minutenabhängig abgerechnet und nicht mittels Flatrate", betonte Kurth. Damit sei ein Wettbewerber "in der kniffligen Lage, seinen Kunden eine zeitunabhängige Flatrate anzubieten, während bei den Vorleistungsprodukten die Uhr läuft". Die Regulierungsbehörde veranstaltet zur umstrittenen Frage der Flatrate-Tarife am Dienstag eine Anhörung mit allen Beteiligten in Bonn. Kurth betonte, es werde "spannend sein", die Argumente der Telekom und der Wettbewerber zu prüfen und einer Klärung zuzuführen. Das Beispiel Großbritannien habe gezeigt, dass eine von vielen geforderte Flatrate für Vorleistungen "keineswegs alle Probleme" löse. "Denn deren Höhe und Berechnung sind natürlich auch eine Nuss, die es noch zu knacken gilt", betonte der stellvertretende Chef der Regulierungsbehörde. Ein RegTP-Sprecher betonte am Montag, die Behörde wolle nach der Anhörung versuchen, die Frage "so schnell wie möglich als entschieden in den Markt zurückzugeben". In Medienberichten war der 15. November als Termin für eine Entscheidung genannt worden. Die Regulierungsbehörde hatte ein Missbrauchsverfahren gegen die Telekom eingeleitet, als deren Tochter T-Online erstmals mit einer Flatrate auf den Markt kam. Später hatte auch der größte Konkurrent von T-Online, AOL, eine Beschwerde gegen den Pauschaltarif eingereicht. AFP / Christopher Paun
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