Die zweite Runde der UMTS-Auktion ist am Freitag beim Stand von
561 Millionen Mark zu Ende gegangen. Die Gesamteinnahmen aus der
zweistufigen Auktion sind damit auf 99,368 Milliarden Mark geklettert.
Bis auf Viag Interkom haben sich alle Bieter eines der zusätzlichen
Frequenzpakete gesichert, um die "kleinen" Frequenzblöcke aus der
ersten Auktion zu entlasten.
Darauf sind vor allem die Neueinsteiger Group 3G und Mobilcom Multimedia
angewiesen. Denn in Ballungszentren hätten die "kleinen" Frequenzblöcke
aus der ersten Auktion leicht schwächeln können und wären den Anforderungen der
vielen Multimedia-Begeisterten Großtädter nicht gerecht geworden.
Die existierenden Betreiber können hingegen auch auf das
bereits ausgebaute GSM-Netzwerk zurückgreifen.