Bieterverfahren bei UMTS-Auktion wird ab Dienstag geändert
14.08.2000
Ab morgen Erhöhung in Fünf-Prozent-Schritten
Bei der Versteigerung der deutschen
UMTS-Mobilfunklizenzen werden ab Dienstag die Bieterregeln geändert. Wie der
Präsident der für die Auktion zuständigen Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle, am Montag in Mainz
ankündigte, müssen die Bieter ihre Gebote von Runde zu Runde dann nur noch um
mindestens fünf Prozent erhöhen. Bislang mussten sie sich um mindestens zehn
Prozent steigern. Scheurle begründete die Entscheidung damit, dass die
Abstände zwischen den verschiedenen Frequenzpaketen zu groß geworden seien.
Die Behörde betrachte dies mit "zunehmender Sorge". Am Montagnachmittag
sollten noch zwei Bieterrunden stattfinden. Die Gesamtgebote hatten bis
zur 136. Runde rund 75 Milliarden Mark erreicht.