Bei der Auktion der deutschen
UMTS-Mobilfunklizenzen setzt
VIAG Interkom als
erstes Unternehmen offiziell
nur noch auf zwei statt drei Frequenzblöcke. Ein dritter Block koste derzeit
rund sechs Milliarden Mark, und das Geld dafür sei für VIAG sinnvoller
einzusetzen, erläuterte ein Unternehmenssprecher am Montag in Mainz. Für den
Aufbau eines multimediafähigen UMTS-Netzes brauchen die Betreiber mindestens
zwei Pakete; drei Blöcke sind das Maximum. Mit dem eingesparten Geld könnten
das Netz schneller aufgebaut und weitere interessante Produkte entwickelt
werden, betonte der VIAG-Sprecher.
Die Summe der Höchstgebote bei der Auktion
liegt derzeit nach der 135. Bieterrunde bei 73,59 Milliarden Mark.
Der Fortgang der Auktion kann im Internet unter
umts.regtp.de
- quasi live - verfolgt werden.