Der Mischkonzern Hutchison Whampoa hat die
Mehrheit beim italienischen UMTS-Konsortium Andala
übernommen
und damit die
Deutsche Telekom aus dem Rennen geschlagen. Wie Hutchison am Montag in
Hongkong mitteilte, erwarb das Unternehmen 51 Prozent an Andala.
Nächstgrößter
Anteilseigner bleibt der sardische Internetanbieter Tiscali mit 25,5 Prozent.
Andala zählt zu den Bietergemeinschaften, die sich um die fünf italienischen
UMTS-Mobilfunklizenzen der dritten Generation bewerben. Das Konsortium wird
vom früheren Chef des Ex-Monopolisten Telecom Italia (TI), Franco Bernabé,
geleitet. Um einen Einstieg bei Andala hatte sich auch die Telekom bemüht,
deren Fusionsplan mit TI im vergangenen Jahr spektakulär gescheitert war.