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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Handy als Bankfiliale16.07.2000
Mobilfunker springen auf den Online-Banking-Zug auf
Die Mobilfunker wollen vom Online-Banking-Boom profitieren. Bis zum Jahr 2005 werden die europäischen Banken 17 Prozent ihres Geschäftsvolumens im Privatkundenbereich mit Hilfe des Online-Bankings erwirtschaften. Ein Milliardengeschäft, an dem als erster Mobilfunker nun
MobilCom mitverdienen will (Teltarif berichtete). Die Folge: Der
Computer als wichtigster Online-Banking-Zugang bekommt Konkurrenz. Bereits im Jahr 2005 werden 21,5 Millionen Kunden in ganz Europa ihre Bankgeschäfte via WAP-Handy abwickeln, ermittelte der britische Marktanalyst Datamonitor. Trotz dieser Entwicklung wird der Bankkunde der Zukunft jedoch ein Multichannel-Nutzer sein, und je nach Zeit, Ort und Auftrag
zwischen Mobil-, Internet- und klassischem Filial-Banking wählen.
Die Bereitschaft der Europäer, das Internet als Medium für Bankgeschäfte zu nutzen, ist hoch. Die wichtigste Bedingung: Das Online-Angebot muss ein echtes Schnäppchen sein. Drei von vier Kunden schauen sich zwar im Internet um, entscheiden am Ende aber gegen das Online-Banking. Der Grund: Bei vielen Online-Angeboten fehlen besondere Vergünstigungen und sie haben Zeit genug für den Filialbesuch. Die große Herausforderung für die klassischen Kreditinstitute besteht darin, ihre Marktanteile als Multichannel-Anbieter gegenüber Direktbanken, Discountbrokern sowie Non- und Nearbanks zu verteidigen. Dabei macht das Mobile-Banking dem Computer seine Spitzenposition beim Online-Banking streitig. Rund 21,5 Millionen Europäer werden ihre Bankgeschäfte im Jahr 2005 über ihr Handy abwickeln, so Datamonitor. Die WAP-Technologie eröffnet den Banken nicht nur neue Geschäftsfelder, sondern ermöglicht die Senkung der Transaktionskosten um mehr als 90 Prozent. Für den Kunden hat das Mobile-Banking gegenüber dem klassischen Online-Banking Vorteile. Waren oder Dienstleistungen können in Zukunft direkt per Handy bezahlt werden. Der Clou: Der erste Westentaschen-Geldautomat. Hierbei baut das Handy eine Verbindung zur Bank auf, und der Kunde lädt seine Geldkarte mit dem gewünschten Betrag auf. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, denn Unabhängigkeit und Mobilität sind mit die wichtigsten Bedürfnisse des Bankkunden der Zukunft. Volker Schäfer
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