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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Deutsche Telekom: TV-Kabel an Deutsche-Bank-Tochter?15.02.2000
Exklusivverhandlungen für drei Regionen - Viag und EWE TEL mit im Geschäft.
Beim Verkauf ihres milliardenschweren Kabelnetzes hat die
Deutsche Telekom die
Deutsche-Bank-Tochter DB Investor und deren Partner als
aussichtsreichste Bewerber für drei Kabelregionen ausgewählt. Wie
die Telekom mitteilte, vereinbarte sie mit den Konsortien um die
DB Investor so genannte exklusive Verhandlungen in Bayern sowie in
den Regionen Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern
und Bremen/Niedersachen. In den ersten drei Regionen
Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland war DB
Investor nicht zum Zuge gekommen; dort hatten sich im Dezember die
US-Gruppe Callahan, die britische Kabelbetreiberin Klesch und die
niederländische UPC durchgesetzt.
Für den Zuschlag in dem Bieterrennen hatte sich DB Investor in den Regionen mit unterschiedlichen Partnern verbündet: In Bayern sind dies die Bayerische Landesbank, HypoVereinsbank, VIAG Interkom sowie die LfA Förderbank Bayern. In Hamburg und den beiden Flächenländern im Norden und Nordosten des Landes hatten sich DB Investor mit GE Capital und den regionalen Partnern HypoVereinsbank sowie deren Tochter Vereins- und Westbank zusammengetan. In Bremen und Niedersachsen betsteht die Bietergruppe aus DB Investor sowie der Norddeutschen Landesbank (NordLB) und der Oldenburger EWE TEL. Wie berichtet, soll das Telekom-Kabelnetz, an das rund 18 Millionen Haushalte angeschlossen sind, auch für Multimedia-Anwendungen technisch aufgerüstet und zumindest teilweise verkauft werden. Für die drei ersten Regionen NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz sind die Verkaufsverhandlungen nach Darstellung eines Telekom-Sprechers so "weit gediehen", dass Ergebnisse möglicherweise zur CeBIT vorgestellt werden könnten. Berichte, dass der Telekom-Aufsichtsrat der geplanten Mehrheitsbeteiligung bei Beta Research bereits zugestimmt habe, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Gemeinsam mit der Kirch-Tochtergesellschaft will die Telekom das TV-Kabel internetfähig machen. Andreas Schlebach / AFP
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