Preisverfall

Telefongebühren: Tarife um 12,6 Prozent billiger als im Vorjahr

Telefonieren preiswerter: Statistisches Bundesamt meldet Rückgang von 43,3 Prozent bei Ferngesprächen.
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Der Preisverfall auf dem Telefonmarkt dauert an. Im August lag der Verbraucherpreisindex für Telefondienstleistungen um 12,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt.

Am stärksten gingen die Preise bei Inlandsferngesprächen zurück - um 43,3 Prozent. Auslandsferngespräche sind um 20,5 Prozent, Mobiltelefonate um 25,7 Prozent billiger geworden. Ortsgespräche waren dagegen im Vorjahresvergleich um 7,4 Prozent teurer, während Anschluss- und Grundgebühren auf dem selben Niveau lagen. Im Juli und Juni hatten die Preisrückgänge 12,5 bzw. 12,4 Prozent betragen.

Künftig wird möglicherweise mit einer Erhöhung der Gebühren vor allem im Call-by-Call-Verfahren zu rechnen sein. Eine Reihe von Anbietern sei inzwischen wegen des Preisverfalls unter Druck geraten, berichtet der "Stern".

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