Schwach

Apple Watch: Akku hält je nach Belastung nur wenige Stunden durch

Die Apple Watch soll je nach Belastung nur rund zweieinhalb Stunden auf einer Akkuladung durchhalten. Wir fassen zusammen, welche Akkulaufzeiten bei welcher Belastung erwartet werden und wann mit der Markteinführung der Handy-Uhr zu rechnen ist.
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Apple Watch kommt mit schwachem AkkuApple Watch kommt mit schwachem Akku Die Apple Watch soll die nächste erfolgreiche Produktkategorie des amerikanischen Technologiekonzerns werden. Zudem soll sie generell der Produktsparte Smartwatch zu mehr Beachtung verhelfen, so dass sich die Handy-Uhren auch anderer Hersteller perspektivisch einer größeren Beliebtheit erfreuen.

Allerdings gestaltet sich die Markteinführung der Apple Watch eher schleppend. Wurde die Uhr zusammen mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus schon im September vorgestellt, so sollte sie zunächst Anfang 2015 auf den Markt kommen. Inzwischen geht Apple selbst von einem Marktstart im Frühjahr - und somit frühestens Ende März - aus.

Apple mit Akkulaufzeit unzufrieden

Bis zur Markteinführung will der Hersteller Hard- und Software weiter optimieren. Vor allem mit der Akkulaufzeit zeigt sich Apple nach wie vor unzufrieden. Informationen des Onlinemagazins 9to5mac zufolge, das traditionell gute Insider-Quellen bei Apple hat, werden derzeit nicht einmal die ohnehin eher niedrig gesteckten Ziele erreicht.

Bei starker Belastung - etwa durch die Nutzung eines Spiels auf der Apple Watch - soll sich die Akkukapazität schon nach rund zweieinhalb Stunden dem Ende zuneigen. Wird die Uhr als Fitness-Tracker eingesetzt, so würden die Anwender nach aktuellem Stand auf vier Stunden Akkulaufzeit kommen.

Allerdings geht Apple davon aus, dass die Besitzer der Uhr das Gadget nicht dauerhaft belasten. So ist von 19 Stunden Akkulaufzeit bei "gemischter" Nutzung die Rede, bei der das Gerät in der Regel als Uhr, für den Empfang von Benachrichtigungen und nur hin und wieder intensiver eingesetzt wird.

Nur zwei bis drei Tage Laufzeit im Standby-Modus

Im reinen Standby-Betrieb hatte Apple Laufzeiten von drei bis vier Tagen angestrebt. Realistisch sind derzeit aber offenbar nur etwa zwei bis maximal drei Tage. Verantwortlich dafür seien das hochauflösende Display der Uhr sowie der verwendete S1-Prozessor, der in etwa der Leistungsfähigkeit des A5-Chips entspricht, der unter anderem beim iPhone 4S zum Einsatz kommt.

Allerdings verfügen auch die meisten anderen Smartwatches über keine höhere Akkulaufzeit. Ausnahmen sind Geräte mit E-Paper-Display, wie beispielsweise die Pebble Smartwatch, die durchaus bis zu fünf Tage durchhält, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss.

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