Der iSlate als eReader - Apple verhandelt mit Verlagen
Die Spekulationen um einen Tablet-Computer von
Apple bekommen neue Nahrung. Der US-Technologiekonzern lud nun offiziell
zu einer Neuheiten-Vorstellung am 27. Januar ein.
Um was es dabei gehen soll, ließ Apple wie immer offen. Die Einladung
mit vielen bunten Farbklecksen rings um das Firmenlogo ruft lediglich
auf, die "jüngste Kreation" des Unternehmens zu sehen.
Bisherigen Medienberichten zufolge will Apple bei dem Event in San
Francisco den seit langem erwarteten Tablet-Computer der
Öffentlichkeit präsentieren. Es hieß bereits sogar, dass das iSlate genannte Gerät bereits
im März auf den Markt kommen solle. Der Apple-Tablet soll nicht nur zum Surfen gedacht sein,
sondern auch als eReader für elektronische Bücher. Laut Wall Street Journal (WSJ)
verhandelt der Konzern derzeit mit den Verlagen um elektronische
Ausgaben ihrer Werke.
Namentlich nannte die Zeitung den US-Verlag Harper Collins. Unklar
ist dem Blatt zufolge jedoch noch, auf welche Weise die Bücher auf
den Tablet-Computer geladen werden sollen - entweder über einen neuen
Online-Shop oder über die bekannte Apple-Verkaufsplattform iTunes,
über die der Konzern vor allem Musik vertreibt.
Die kompakten Tablet-Computer mit ihrem berührungsempfindlichem
Bildschirm konnten sich bisher nicht durchsetzen. Apple, dem Erfinder
des iPod und des iPhone, wird jedoch zugetraut, auch
dieser Geräteklasse zum Durchbruch verhelfen zu können.
Die mit Auflagen-Rückgängen kämpfende Print-Branche erhofft sich,
durch die Tablet-Computer neue Erlösquellen erschließen zu können.
Bis dato dominiert der Internet-Händler Amazon mit seinem Lesegerät
Kindle den Markt der elektronischen Bücher.
E-Book-Reader sind keine Alleskönner wie moderne Handys, doch die lesefreundliche
Darstellung von Texten gelingt den neuen Modellen immer besser. Werden die Leser
der Zukunft aufs gedruckte Buch verzichten?