Dave de Walt, Chef des Antiviren-Spezialisten
McAfee,
sieht
Apple-Mac-Nutzer
zunehmend von
Schädlingen und weiteren Sicherheits-Problemen
bedroht. Vor allem in den vergangenen zwei Jahren sei
"ein sehr hoher Anstieg der Risiken" zu verzeichnen, sagte de Walt
der
Wirtschaftswoche.
Problematisch sei, dass sich Apple-Nutzer in Sicherheit wiegen, da
ihr System lange Zeit als sehr risikoarm galt,
und entsprechend auf eine Ausstattung mit Sicherheitssoftware verzichten.
Zudem lauerten im Internet bekanntlich
Gefahren, die systemunabhängig seien:
Phishing-Angriffe,
die eine Hauptbedrohung im Internet
darstellen, betreffen Apple-Nutzer natürlich im selben Maße wie
Nutzer anderer Betriebssysteme. Vermehrt würden aber auch Schadprogramme
explizit für den Apple-Rechner geschrieben.
"Virtuelle Kriegsführung" und Sicherheitsprobleme durch Smartphones

Zudem
warnt de Walt generell vor einem Wandel bei der Motivation für Internetattacken:
Zwar hätte die Mehrzahl der Aktivitäten einen finanziellen Hintergrund,
mittlerweile hätten aber "20 Prozent der Angriffe im Netz [...] einen politischen oder religiösen Hintergrund".
Ein weiteres Sicherheitsproblem sieht de Walt unter anderem in
unverschlüsselten Daten auf Smartphones,
die ganz simpel verloren werden.
De Walt fordert des Weiteren auf Grund der starken Bedrohungen durch Cyberkriminalität
eine Organisation, die sich vergleichbar mit der
Weltgesundheitsorganisation der weltweiten Sicherheits-Problematik annimmt.
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Viren, Phishing, Spyware: Gefahren und Abwehrstrategien
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