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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 10.02.2012 |
Apple iPad und die Prepaid-Micro-SIM08.07.2010
10:00
Die Redakteure vom Online-Magazin teltarif.de haben dem iPad und der Prepaid-Micro-SIM von Telekom eine zweite Chance gegeben. Nachdem der erste Versuch ein wenig holperig ablief - die SIM ließ sich nur beim Apple iPad über WLAN aktivieren, nicht via GPRS oder UMTS - lag das Augenmerk diesmal auf der Preisgestaltung des Datentarifs bei der Telekom und der Netzabdeckung. Was letzteres angeht, hat der Netzanbieter Telekom die Nase ganz klar vorn. Gerade in ländlichen Gegenden ist fast überall surfen mit EDGE-Leistung möglich. Andere Anbieter beschränken die Surfer dort noch auf GPRS-Geschwindigkeit. Auch in dichter besiedelten Gebieten lässt die Verbindungsgeschwindigkeit keine Wünsche offen. Gegenden mit UMTS/HSDPA-Versorgung können definitiv mit DSL-ähnlichen Geschwindigkeiten aufwarten.
Nicht so schnell geht es mit der Aktivierung der Micro-SIM vonstatten
Es ist immer noch nicht möglich, diese einfach über GPRS oder UMTS freizuschalten, trotz korrekter Einstellungen baute sich im Test keine Datenübertragung auf, eine WLAN-Verbindung musste her. Über die Freischaltungs-Homepage www.telekom.de/xtra wird die Karte dann freigeschaltet. Zunächst ruft die Seite Rufnummer und Seriennummer der zu aktivierenden Micro-SIM ab, danach sind die persönlichen Daten des Kunden erforderlich und darauf folgt die Frage, welches Tarifmodell gewünscht wird. Die Auswahl bietet eine Tagesflatrate für 4,95 Euro, was im Vergleich mit den Discount-Anbietern Blau und Fonic teuer ist, bieten die beiden Billiganbieter doch Tagesflatrates mit Micro-SIM ab 2,40 Euro an. Das zweite Tarifmodell ist die Monatsflatrate für 34,95 Euro. Beim Tages-Tarif, der nach Kalendertagen abgerechnet wird, erfolgt eine Performance-Drosselung von vollem HSDPA-Speed auf maximal 64 kBit/s im Downstream, sobald mehr als 1 GB an Daten übertragen werden. Kunden, die die Monats-Flatrate wählen, haben für die ersten 3 GB im Monat die volle Übertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung. Danach wird die Performance ebenfalls gedrosselt. Die Konkurrenten, wie zum Beispiel Vodafone oder o2, sind gute zehn Euro billiger als der magentafarbene Riese. Die Monatsflatrate beinhaltet auch kostenlose Nutzung aller Telekom-Hotspots, bei der Tagesflatrate fallen 12 Cent pro Minute an. Die Nutzung der Hotspots wird im unkomfortablen 10-Minuten-Takt abgerechnet. Telekom: Bestes Netz, aber unattraktive Preise
Alles in allem ist es wie immer bei der Telekom. Das beste Netz bietet der einstige Monopolist, die unattraktiven Preise lassen einen trotzdem lange darüber nachdenken, ob es das wert ist, denn in puncto Service hinken die Entwickler bei der Telekom ebenfalls weiter hinterher, wie unter anderem bei der Micro-SIM-Freischaltung sichtbar wird. Diese ist bei o2 und Vodafone schon lange über UMTS oder GPRS durchführbar. Apple-Produkte in der Übersicht:
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