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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 04.02.2012 |
Apple verdient mindestens 200 US-Dollar pro iPad03.02.2010
17:38
Eine der größten Überraschungen, die uns Steve Jobs bei der Präsentation des Apple iPad beschert hat, war der Preis, den der Hersteller für die verschiedenen Varianten des Tablets verlangt. Schon bei 499 US-Dollar geht es los, für Apple-Verhältnisse geradezu ein Schnäppchen. Wer allerdings jetzt befürchtet, die armen Menschen aus Cupertino müssten in Zukunft Hunger leiden, weil sie nicht mehr genug Gewinn machen, der sei beruhigt. Offenbar wird Apple auch im schlechtesten Fall noch etwa 200 US-Dollar pro verkauftem iPad verdienen.
Teure Modelle bringen Apple mehrDie amerikanische Zeitschrift Computerworld hat ermittelt, welche Kosten Apple pro iPad entstehen. Bei dem kleinsten Modell mit 16 GB Flash-Speicher und ohne UMTS-Modul sind es demnach insgesamt 270,50 US-Dollar. Rechnet man noch etwas an Service-Kosten dazu, bleibt Apple immer noch ein satter Gewinn übrig, die Profit-Marge liegt bei 42,9 Prozent. Es geht aber noch besser: bei den besser ausgestatteten iPads steigt der Gewinn für den Hersteller noch weiter an. Das Modell mit 16 GB Speicherplatz und UMTS-Modul - damit ist auch GPS an Bord - kostet Apple nur 16 US-Dollar Aufpreis, schröpft aber mit 629 US-Dollar den Kunden deutlich mehr. Bei dem iPad mit 32 GB sowie UMTS und GPS liegt der Gewinn in Prozent bereits bei 55,1 Prozent, ein Preis von 729 US-Dollar minus 332 US-Dollar Kosten macht einen Profit von 397 US-Dollar - fast doppelt so viel wie bei der 16-GB-Variante ohne UMTS. Beim Preis ist Raum nach untenDas bedeutet im Umkehrschluss natürlich, dass Apple sich einiges an Spielraum gelassen hat, was den Preis angeht - immer vorausgesetzt, die Zahlen der Analysten sind korrekt. Das dürfte auch nötig sein, spätestens wenn die Konkurrenz dem Apple iPad Druck macht. Damit ist in jedem Fall zu rechnen, denn wie berichtet gibt es durchaus andere Tablets, und mit beispielsweise Asus und eventuell auch Google sind es nicht gerade Nobodys, die mit Apple in den Ring steigen werden. Da ist es gar nicht so unklug, zunächst einmal die hohen Gewinne mitzunehmen, bevor die Preise fallen. <Computerworld via nDevil> Meinungen und Erfahrungen der Community:
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