Lese-Apps

Apple iPad 2 als E-Book-Reader: Kostenlose Lese-Apps im Test

Welche Lese-Apps überzeugten und welche das iPad lahmlegten
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Apple bezeichnet sein iPad gern als Universalgerät, das sowohl einen voll funktionstüchtigen Computer als auch ein Entertainment-Center vereint. Ein weiteres Highlight soll die E-Book-Reader-Funktion des iPad 2 sein. Letzteres wird in der Werbung von Apple selbst immer wieder groß angepriesen. Passend dazu finden sich im App Store eine Vielzahl an entsprechenden Programmen, die allesamt ein unvergessliches Lesevergnügen versprechen. Wir haben uns unter allen Lese-Apps einige kostenlose Angebote herausgesucht und geprüft, ob Apple und die App-Entwickler ihre Versprechen halten können.

iTunes und Shop-Anbindung: So kommen die Bücher auf das iPad

Apple iPad 2 16GB
Apple iPad 2 als E-Book-Reader: Kostenlose Lese-Apps im TestKindle-App: Cover-Ansicht der Bibliothek
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Um auf dem iPad 2 Bücher lesen zu können, wird neben dem Tablet und einer entsprechenden App auch iTunes benötigt. Nach dem Start von iTunes muss im Menü das Tablet angeklickt werden. Anschließend zeigt das Programm unter dem Punkt Apps alle auf dem iPad installierten Apps an. Mit einem Klick auf den jeweiligen Reader können Inhalte zugefügt oder entfernt werden.

Der Erwerb von E-Books über in der App integrierte Stores ist in diesem Jahr für deutsche Nutzer sehr eingeschränkt worden. Apple führte zum Sommer neue Richtlinien für den App Store ein und verbot den E-Book-Händlern einen Link zum eigenen Shop in ihrer App zu integrieren. Der Grund: Der iPad-Hersteller möchte seinen eigenen E-Book-Shop iBookstore näher in den Mittelpunkt rücken, auch wenn Nutzer die Apps anderer Anbieter nutzen. Händler, die ihr Buch-Sortiment über den Apple-eigenen Store anbieten, müssen an Apple eine 30-prozentige Abgabe auf Verkäufe bezahlen.

Als Reaktion auf diese neuen Richtlinien haben große E-Book-Händler wie Kindle, Kobo, Barnes & Nobles und Libri ihre Apps aktualisiert und die Links zu ihren Online-Buchläden entfernt.

Das iPad 2 als E-Book-Reader: Die Technik

Eines der wichtigsten Merkmale eines E-Book-Readers ist das Display. Neue Geräte wie beispielsweise der Kindle 3 von Amazon oder der Sony PRS-650 stellen den Lesestoff über ein Pearl-Display dar, das das Schriftbild einer echten Bücherseite simuliert und somit besonders angenehm für die Augen ist. Zudem braucht diese Technik sehr wenig Strom, so dass der Reader nur alle paar Wochen an die Steckdose muss.

Beim iPad 2 kommt eine gänzlich andere Display-Technik zum Einsatz, die auch farbige Bilder darstellen kann. Das Tablet verfügt über ein 9,7 Zoll großes Multi-Touch Hochglanz-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Das hat den Vorteil, dass Bücher zwar auch in dunklen Umgebungen gelesen werden können, das Tablet aber automatisch mehr Strom zieht. Nach maximal 10 Stunden geht dem iPad 2 die Puste aus. Ein weiterer Nachteil: Das Display ist stark reflektierend und dadurch bei starker Sonneneinstrahlung nicht wirklich zu gebrauchen.

Erfahren Sie auf der folgenden Seite, wie sich die Apple-eigene Lese-App iBooks im Vergleich mit seinem Konkurrenten Kindle schlägt und ob sich die neuen Richtlinien auf den Store von Kindle auswirken.

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