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iPhone-Sperre: FBI verteidigt seine Position

Muss Apple das iPhone nun knackbar machen? Das FBI teilt seine Haltung nun in einem offenen Brief mit.
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iPhone-Unlock: FBI strebt angeblich keinen Präzedenzfall aniPhone-Unlock: FBI strebt angeblich keinen Präzedenzfall an Der verbale Schlagabtausch von Apple mit US-Behörden geht in die nächste Runde. FBI-Chef James Comey versicherte, dass er mit dem Druck auf den Konzern zum Entsperren des iPhones eines toten Attentäters keinen Präzedenzfall für spätere Überwachung anstrebe. "Es geht um die Opfer und um Gerechtigkeit", schrieb der Direktor der Bundespolizei in einem offenen Brief.

So sieht Apple die Lage

Apple-Chef Tim Cook hatte vergangene Woche ebenfalls in einem offenen Brief erklärt, warum er sich gegen die FBI-Forderungen sperre. Die von den Ermittlern benötigte Software überhaupt zu schreiben, würde eine Hintertür zum iPhone öffnen und die Sicherheit für alle senken, argumentierte er. Die IT-Konzerne Facebook und Twitter haben sich zwischenzeitlich auf die Seite von Apple geschlagen. Laut einem Bericht könnten künftig Unternehmen bestraft werden, die sich weigern, Anordnungen zum Entschlüsseln von Daten nachzukommen.

FBI-Chef Comey: Kein Brechen der Verschlüsselung

"Wir wollen keine Verschlüsselung brechen oder einen Generalschlüssel in die Welt setzen", konterte Comey. Zugleich räumte er ein, dass es mit der Verschlüsselung einen Konflikt zwischen Sicherheit und Privatsphäre gebe.

"Dieser Konflikt sollte nicht von Unternehmen gelöst werden, die davon leben, Dinge zu verkaufen", schrieb er. Allerdings auch nicht vom FBI, dessen Job Ermittlungen sind, sondern grundsätzlich vom amerikanischen Volk.

Das iPhone war von Syed Rizwan Farook genutzt worden, der gemeinsam mit seiner Frau Anfang Dezember im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschoss. Das FBI will vor allem, dass Apple per Software-Eingriff die Funktion aushebelt, die den Inhalt eines Telefons löscht, wenn zehnmal ein falsches Passwort eingegeben wird.

Weitere Hintergründe zu dem Fall haben wir in der Ursprungsmeldung zusammengefasst und sind in einem weiteren Artikel auf die Vorschläge von Apple eingegangen.

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