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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Editorial: Apple lebt noch10.01.2010
18:01 iPhone-Killer und iSlate-Zuvorkommer verfehlen ihr Ziel
Was lief die Gerüchteküche vor der
CES
nicht heiß: Das Google-Phone
Nexus One wird zum
iPhone-Killer. Und
Microsoft wird mit der Vorstellung eines innovativen
Tablet-PC dem für Ende Januar
von Apple erwarteten iSlate
zuvorkommen.
Nun, Apple lebt noch. Das Google-Phone ist gut, aber es gibt keinen Grund, deswegen sein iPhone schnellstmöglich wegzuwerfen. Und bezüglich des Microsoft-Tablets fühlte sich sogar die zurückhaltende dpa bemüßigt, sinngemäß zu titeln: Dieses Gerücht war nur ein Gerücht. Recht behält hingegen das Sprichwort: "Oft kopiert, aber nie erreicht". Zwar blieb Apple der CES auch dieses Jahr, wie schon seit Jahren auch allen anderen Messen, als Aussteller fern. Im Geist waren sie jedoch stets präsent, mal in Form von Bedienkonzepten, mal als Referenz auf Pressekonferenzen und ganz oft auch in Form ihrer Produkte. Spitze Finger
Innovative Hardware braucht nicht nur gutes äußeres Design, sondern vor allem auch innovative Bedienoberflächen, um Anklang bei den Nutzern zu finden. Einfach alles nur maßstäblich zu verkleinern, kann nicht zum Ziel führen. Ein Browser, eine Textverarbeitung oder ein E-Mail-Client, sowie das Betriebssystem drumherum, muss auf einem 7-Zoll-Tablet anders aussehen als auf einem 20-Zoll-Desktop. Die graphische Benutzeroberfläche der Zukunft darf somit keine fest gefügte Fensterabschussvorrichtung mehr sein, sondern muss zu einem flexiblen Baukasten werden, den der jeweilige Hardware-Hersteller optimal an die einzelnen Geräte anpassen kann. Denn ohne angepasste Benutzeroberfläche ist auch die allerbeste Hardware wertlos. Und genau in dieser Anpassung liegt die Stärke von Apple. Hoffen wir, dass Apple hier weiterhin viele Nachahmer findet. Weitere Editorials
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