Offiziell

Apple: iPad mini offiziell und vierte Generation des iPad

Vorbestellungen ab Freitag - Auslieferung ab 2. November
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Apple hat im Rahmen seiner heutigen Keynote die vierte Generation des iPad vorgestellt. Damit bekommt das Tablet mit dem iOS-Betriebssystem nur ein halbes Jahr nach der Präsentation des iPad 3 ein weiteres Update. Das iPad der vierten Generation bekommt einen A6X-Prozessor, der mit dem Prozessor des iPhone 5 vergleichbar sein dürfte. Zudem wird LTE in weiteren Regionen unterstützt.

Das iPad Mini kommt mit der Display-Auflösung des iPad 2.Das iPad Mini kommt mit der Display-Auflösung des iPad 2. Wie das iPhone 5 unterstützt auch das neue iPad-Modell LTE 1800. Damit haben in Deutschland Kunden der Deutschen Telekom die Möglichkeit, das mobile Breitband-Netz zu nutzen. Darüber hinaus bekommt das iPad der vierten Generation den schon vom iPhone 5 bekannten Lightning-Connector. Dadurch ist auch ein neues Camera-Connection-Kit erforderlich.

Das iPad der vierten Generation ist in Schwarz und Weiß, mit 16, 32 und 64 GB Speicherplatz erhältlich. Zudem haben die Kunden die Wahl zwischen einem Modell, bei dem sich der Internet-Zugang nur über WLAN oder auch über das Mobilfunknetz herstellen lässt. Die Verkaufspreise bleiben gegenüber der bisherigen iPad-Generation unverändert.

iPad Mini offiziell vorgestellt

Wie erwartet hat Apple neben dem iPad der vierten Generation auch das iPad Mini vorgestellt. Apple-Manager Phil Schiller hob als Vorteil des kleineren Modells, das optisch einem großen iPod touch ähnelt, hervor, dass sich das kleine Tablet in einer Hand halten lässt. Die Bildschirm-Diagonale liegt bei 7,9 Zoll und die Display-Auflösung beträgt - wie beim iPad 2 - 1024 mal 768 Pixel. Alle für das iPad konzipierten Apps laufen demnach auch auf dem iPad Mini. Das iPad Mini ist handlicher als der große Bruder iPad.Das iPad Mini ist handlicher als der große Bruder iPad.

Das iPad Mini ist nur 7,2 Millimeter dick. Das Gerät ist ein Viertel schlanker als das "große" iPad. Es bekommt den A5-Dual-Core-Prozessor, eine FaceTime-Kamera auf der Vorderseite und eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie WLAN und LTE-Unterstützung. Dabei wird allerdings wie beim iPhone 5 und beim iPad der vierten Generation in Deutschland nur der 1800-MHz-Bereich abgedeckt, den die Deutsche Telekom in Städten einsetzt.

Zudem wird auch beim iPad Mini der neue Lightning-Anschluss genutzt. Apple spricht darüber hinaus von einer Akku-Laufzeit von zehn Stunden. Die 16-GB-Version mit WLAN wird mit 329 Dollar verkauft. Mit 32 und 64 GB kostet das iPad mini 429 bzw. 529 Dollar. Wer sich für die Variante mit Mobilfunk-Schnittstelle interessiert, zahlt jeweils 130 Dollar mehr. Interessant ist auch, dass das iPad Mini für die Nano-SIM konzipiert ist, während das iPad der 4. Generation weiterhin mit einer Micro-SIM kommt.

Vorbestellungen ab Freitag möglich

Vorbestellungen des iPad Mini werden ab kommenden Freitag, 26. Oktober, entgegengenommen. Eine Woche später, am 2. November, kommt die Geräte-Version mit WLAN-Schnittstelle auf den Markt. Die Variante mit zusätzlicher Mobilfunk-Schnittstelle ist zwei Wochen später lieferbar. In Deutschland werden die Preise für das iPad mini bei der 16-GB-W-Lan-Variante bei 329 Euro liegen, mit LTE ab 459 Euro.

Insgesamt hat Apple nach eigenen Angaben bislang 100 Millionen iPads in zweieinhalb Jahren verkauft. 91 Prozent des Web-Traffics von Tablets stammen vom iPad. Damit dominiert Apple nach eigenen Angaben auch nach der Markteinführung neuer Mitbewerber wie dem Google Nexus 7 den Tablet-Markt.

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