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Tipps zur App-Sicherheit: Darauf muss geachtet werden

So schützen Sie sich vor Abofallen und Sicherheitslücken
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Tipps zur App-SicherheitTipps zur App-Sicherheit Eben schnell eine interessante App mit dem Smartphone herunterladen, ohne auf die Konsequenzen zu achten. Dies praktizieren leider immer noch zu viele Smartphones-Besitzer. Laut dem BITKOM besitzt fast jeder dritte Deutsche ein Internet-fähiges Handy, auf dem laut einer Umfrage im Durchschnitt 23 App laufen. Einige der Mini-Programme können aber Sicherheitslücken aufweisen, über die Viren oder andere Schadprogramme aufs Smartphone gelangen. Immerhin mutiert das kleine Gerät immer mehr zu einem mobilen Computer und dementsprechend gibt es auch viele Gefahren. Was der Besitzer bei der Nutzung der Apps beachten sollte und welche Gefahren diese ins sich bergen können, erfahren Sie in der folgenden Tipp-Übersicht.

Zu den größten Gefahren bei der Nutzung von Apps gehören neben Abofallen, die durch Klick auf einen in der App generierten Werbebanner entstehen, auch gefährliche Apps, die einfach eine SMS an eine kostenpflichtige 0900-Rufnummer verschicken. Zudem existieren Apps, die unbemerkt auf persönliche Daten wie Kontakte oder den Standort des Nutzers zugreifen, die den Datenschutz verletzten können. In den meisten Fällen wird der Nutzer aber gefragt, ob er den jeweiligen Zugriffsrechten zustimmt.

Quelle und Zugriffsrechte kritisch betrachten sowie Bewertungen lesen

Der wichtigste Punkt für die Sicherheit vor dem Herunterladen einer App ist die eigentliche Quelle. Dabei sollte vorher genauestens geschaut werden, ob der App-Anbieter auch seriös ist. Außerdem sollte eine App möglichst nicht von einem freien Marktplatz geladen werden, sondern von einem bekannten Store für Apps stammen, wie beispielsweise dem Google Play Store, Apple AppStore, Windows Phone Store oder Nokia-Store. Diese Anbieter schicken neue Apps zuvor durch eine Sicherheitsprüfung. Bei der Wahl der App sind auch die Bewertungen oder Foren-Einträge von anderen Nutzern hilfreich - somit kann der Interessent bereits durch die zuvor von anderen Nutzern aufgedeckten Sicherheits-Mängel gewarnt werden

Äußerst ausgiebig und beliebt werden die Zugriffsrechte von den App-Anbietern eingesetzt. Wer diese vor der Installation nicht prüft, kann so Gefahr laufen, ungewünscht Informationen von sich preiszugeben. Dabei sollte darauf geachtet werden, welche Funktionen und Abfragen für die Verwendung der App tatsächlich benötigt werden. Zu den kritischen Funktionen gehören zum Beispiel die Standort-Abfrage und die Auswertung von Kontaktdaten. Deshalb sollte gerade bei solchen Apps die Installation wohl überlegt sein.

Updates und mögliche Abofallen ins Auge fassen

Um Sicherheitslücken zu schließen, erhalten auch die kleinen bereits installierten Mini-Anwendungen Updates, dieses sollte nicht auf die lange Bank geschoben, sondern schnellstmöglich ausgeführt werden.

Ein weiteres großes Problem diverser Apps stellen Abofallen dar. Dies betrifft insbesondere kostenlose Apps, die durch Werbung finanziert werden. Dabei werden innerhalb der App kleine Banner eingeblendet. Diese werden von den unseriösen Anbietern genutzt, um mit dem sogenannten WAP-Billing-Verfahren an des Geld des App-Nutzers zu gelangen. Mit Klick auf einen Banner wird diesem ein kostenpflichtiges Abo aufgedrückt, welches sich auf der nächsten Handy-Rechnung niederschlägt. Wer sich nicht sicher ist, ob er auf einen solchen Werbebanner geklickt hat, sollte daher die nächste Handy-Rechnung etwas näher im Auge behalten und kontrollieren. Wer in eine Abofalle getappt ist, kann in diesem ausführlichen Ratgeber erfahren, was er dagegen machen und wie er sich davor schützen kann.

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