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Android 3.0: Google holt Gingerbread aus dem Ofen

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Google Android 3.0 Gingerbread Offenbar geht es doch schneller voran als gedacht bei den Zuckerbäckern von Google. Während sich vor einigen Wochen noch die Anzeichen mehrten, dass der Start von Android 3.0 aka Gingerbread (Lebkuchen) sich auf das neue Jahr verschiebt, ist jetzt auf YouTube ein Video aufgetaucht, dass zeigt, wie vor dem Google-Hauptquartier in Mountain View das neue Maskottchen, nämlich ein Lebkuchenmann, aufgestellt wird. Auch neue Details zu den Änderungen, die Android 3.0 mitbringen soll, gibt es zu vermelden, und das sind nicht gerade wenige.

Tablet-Hersteller wird es freuen

Mit Android 3.0 Gingerbread verändert Google die komplette Optik des Betriebssystems, die Icons werden komplett überarbeitet. Auch wird das allgemeine Farbschema nun eher dem Grün des Android-Roboters angepasst. Auch die Statusleiste am oberen Bildschirmrand wird umgestaltet und anders eingefärbt. An der generellen Anordung des Homescreens und der weiteren Icons auf horizontal angeordneten weitere Bildschirmen bleibt gleich. Verbessert wurde die Integration von externen Diensten wie YouTube und Google Mail. Für die Audio-Wiedergabe steht nun auch die Android-Variante des beliebten Winamp zur Verfügung. Zudem kommt mit Android 3.0 Gingerbread auch eine Video-Chat-Funktion ähnlich zu Apples Facetime, das seit dem iPhone 4 verfügbar ist. Vor allem Tablet-Hersteller dürften sich darüber freuen, dass Android 3.0 Gingerbread auch für die Nutzung auf Tablets optimiert werden wird - Kunststück, schließlich kommt der Lebkuchenmann ja von einem Backblech, das ist ja vom Formfaktor her fast wie ein Tablet. Für Displays über einer Größe von 4 Zoll unterstützt die neue Version des Betriebssystems jetzt auch Auflösungen von bis zu 1280 mal 760 Pixel, damit kann also auch HD-Content in 720p in voller Größe abgespielt werden. Zudem macht Google offenbar nun auch strengere Vorgaben für die Hersteller von Android-Geräten. Die Mindestgröße beim Bildschirm für Geräte mit Android 3.0 soll bei 3,5 Zoll liegen. Solch kleine Formfaktoren wie etwa bei den neuen kleinen Archos-Multimedia-Playern mit Android werden dann nicht mehr möglich sein. Zudem sollen ein Prozessor mit mindestens 1 GHz Taktfrequenz und 521 MB Arbeitsspeicher verbaut werden. Damit dürfte sich die Leistungsfähigkeit von Android-3.0-Geräten im Durchschnitt deutlich erhöhen.



<via Engadget / teltarif / nDevil>