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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Trend: Handy-Modelle mit OLED- oder AM-OLED-Display09.05.2009
15:34 Stärkere Helligkeit, größerer Kontrast und geringerer StromverbrauchInhaltsverzeichnis:1. Hersteller Samsung hat Vorreiterrolle im Handy-bereich inne2. AM-OLED: Die aktive Matrix für das Mäusekino
Im zweiten Emporio-Armani-Handy Samsung M7500 Night Effect, im
Samsung I7110 Pilot und in der Digitalkamera NV24
nächste Seite: AM-OLED: Die aktive Matrix für das Mäusekino
HD von Samsung wird es bereits verwendet, jetzt kommt das AM-OLED-Display auch im neuen Foto- und Video-Handy Samsung M7600 zum Einsatz, das noch in diesem Monat erhältlich sein soll. Doch was verbirgt sich genau hinter der neuen Display-Technologie mit den vielen Buchstaben? Wir erklären, wie AM-OLEDS funktionieren, welche Vorteile sie gegenüber der Display-Technologie LCD bieten, und welche aktuellen Handy-Modelle mit einem OLED- bzw. einem AM-OLED ausgestattet sind. LED – das Lämpchen aus der Zeit des Wirtschaftswunders
Das letzte Buchstabenkürzel "LED" ist schon in aller Munde, bald auch an jedem Auto und zukünftig der Ersatz
für herkömmliche Glühbirnen und auch so genannte Energiesparlampen. Die lichtemittierede Diode ("Light
Emitting Diode" oder kurz "LED") ist bereits in den 1960er Jahren entwickelt worden, kam bis vor einigen Jahren aber
nicht über ein Dasein als "Anzeigelämpchen" hinaus. Denn ihr Licht war viel zu schwach, um als Leuchtmittel
zu dienen, und konnte außerdem bis in die 1990er Jahre nur grün oder rot, später auch blau leuchten. Weiß
leuchtende LEDs mussten erst konstruiert werden, ebenso LEDs, die sehr viel Licht
abgeben.
Noch reicht es beim Auto nur für das Tagfahrlicht, die Anwendung als Scheinwerfer ist heute aber schon beim Fahrrad und in Taschenlampen weit verbreitet. LEDs enthalten keinen Glühdraht wie herkömmliche Glühlampen, sondern leuchten allein durch die Bewegung von Elektronen in einem Halbleitermaterial. Man spricht daher von einer Festkörperbeleuchtung im Gegensatz zur Flüssigkristall-Technologie in LCDs ("Liquid Crystal Displays"). LEDs haben eine Reihe von Vorteilen. So sind sie sind effizienter, produzieren also mehr Licht pro Watt zugeführtem Strom (rund 42 Prozent Energieersparnis gegenüber herkömmlichen Displays) und so gut wie keine Wärme im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln. Und sie haben mit etwa 50 000 Stunden eine wesentlich längere Lebensdauer als Leuchtstoffröhren (rund 10 000 Stunden) und Glühlampen (rund 1 000 Stunden). Bisher sind sie für einen breiten Einsatz allerdings noch zu teuer. OLED: Leuchtende Flächen statt Punktstrahler
Forscher arbeiten daran, OLEDs auch als Lichtquellen zur Beleuchtung einzusetzen. Große Flächen aus festen (beispielsweise Glasscheiben) aber auch aus flexiblen Materialien wie Stoff oder Papier sollen einmal mit wechselnden Farben zum Leuchten gebracht werden. Eine Zukunftsvision ist eine leuchtende Zeitung, die ihren Strom aus rückseitig angebrachten Solarzellen bezieht. Doch bisher sind die Prototypen aus starrem Glas, maximal nur 15 mal 15 Zentimeter groß und leuchten noch nicht stark genug. Aktuelle Handy-Modelle mit OLED-DisplayEinzelne Handys mit Bildschirmen, die auf OLED-Technologie basieren, sind bereits auf dem Markt oder kommen in den kommenden Wochen in den Handel. Nokia hat beispielsweise mit den Modellen Nokia N86 8MP und Nokia 6600 fold Handys mit OLED-Displays im Programm. Das schon angesprochene Samsung M7500 Emorio Armani Night Effect kostet zurzeit ohne Vertrag ab 205 Euro im Online-Handel. Andere Geräte wie das Sony Ericsson T707 besitzen ein kleines, auf OLED-Technologie basierendes Zweit-Display. Mehr über AM-OLED-Technologie erfahren Sie auf der folgenden Seite.
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