Video-Interview

Fünf Fragen an AVM zur All-IP-Umstellung der Telekom

Die Telekom stellt einige Kunden auf All-IP-Anschlüsse um. Wir haben zu diesem Thema ein Interview mit AVM geführt. Zudem zeigen wir, wie die Einrichtung der FRITZ!Box funktioniert und welche Komponenten nun wegfallen.
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So wird die FRITZBox für den All-IP-Anschluss fit gemachtSo wird die FRITZ!Box für den All-IP-Anschluss fit gemacht Die Telekom stellt einige ihrer Kunden mit analogen und ISDN-Telefonanschlüssen auf All-IP-Anschlüsse um und ist gerade dabei, die Mitteilungen zu verschicken. Bei manchen Kunden ist dieser Brief schon angekommen. Damit ist nun die Internet-Telefonie (Voice over IP) Standard. Obwohl die Telekom diesbezüglich eine Informations-Offensive gestartet hat, wissen einige Kunden nicht, was bei der Anschluss-Umstellung nun genau passiert bzw. was auf sie zukommt.

Dabei spielt vor allem der Router eine große Rolle, der nämlich All-IP-fähig sein muss. So stehen zum Beispiel direkt bei der Telekom kompatible Speedport-Router zur Verfügung oder man weicht auf eine FRITZ!Box aus dem Hause AVM aus. Im Rahmen dessen haben wir uns mit dem Presales-Leiter von AVM, Gordon Priebe, getroffen und in einem Video-Interview Fragen zum Thema gestellt.

So wollten wir wissen, was die Umstellung der Telekom auf die All-IP-Anschlüsse eigentlich für die Kunden bedeutet und warum nun genau ein All-IP-fähiger Router benötigt wird. Außerdem erklärt Priebe, wie die Kommunikation zwischen dem neuen Anschluss und dem Router funktioniert und worauf man bei der FRITZ!Box achten muss, wenn man diese am All-IP-Anschluss der Telekom verwenden möchte.

AVM im Video-Interview zur All-IP-Umstellung

So wird die FRITZ!Box angeschlossen

AVM demonstriert uns im Video anhand eines Test-Aufbaus auch, wie die FRITZ!Box am All-IP-Anschluss angeschlossen wird. Dabei wird darauf eingegangen, welche Komponenten wegfallen und worauf der Kunde nun bei seiner FRITZ!Box achten muss. So gehören derzeit die FRITZ!Box 7490, 7390, 7272 und 7270 zu den AVM-Routern, die für den Einsatz am IP-basierten Anschluss ausgelegt sind.

Diese Komponenten bleiben, diese fallen weg: An der klassischen TAE-Dose hängt üblicherweise der Splitter, der das DSL-Signal vom Telefonie-Signal (Festnetz) abtrennt, bei ISDN kommt noch der NTBA (Network Termination for ISDN Basic rate Access) dazu. Bei der Umstellung fällt so für ISDN der NTBA weg und auch der Splitter wird nicht mehr benötigt. Es bleibt für den Kunden nur noch die TAE-Dose übrig. Beim Anschluss einer FRITZ!Box wird nun das Y-Kabel genommen, das an einem Ende mit einem zusätzlichen Adapter bestückt wird, damit diese dann in der TAE-Dose passt.

Die FRITZ!Box verfügt über einen Kombinations-Anschluss für Internet und die Telefonie. Hier muss das andere Ende vom Y-Kabel eingesteckt werden, damit die FRITZ!Box Internet und Telefonie verarbeiten kann. Die LEDs auf der Vorderseite des Routers zeigen dem Kunden dann, ob die Telefonie übers Internet oder das Festnetz erfolgt. Letzteres wird dann also wegfallen und man telefoniert nur noch IP-basiert.

In einem eigenen Erfahrungsbericht haben wir bereits beschrieben, wie die Umstellung auf All-IP abgelaufen ist. Zudem zeigen wir Ihnen, wie die FRITZ!Box 7490 angeschlossen wurde und ob es dabei zu Problemen kam.

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