teltarif.de MOBIL · DIENSTE · TOUR
Größtes deutschsprachiges Telekommunikations-Magazin *
Newsletter für: 
Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 26.05.2012 

Tipps für ein langes Akku-Leben

20.06.2010
14:42

Was man tun und besser nicht tun sollte

Mobiltelefone strotzen vor Funktionen und es gibt mit Netbooks und Handtaschen-Knipsen immer mehr Gadgets für das mobile Leben, die große Technik auf kleinstem Raum beherrschen. Dieser Entwicklung stehen vergleichsweise geringe Fortschritte in der Akku-Technologie entgegen. Die Ladekapazität hat zwar in den letzten Jahren stetig zugenommen, allerdings geben sie immer noch nicht das her, was aktuelle Geräte eigentlich an Strom bräuchten. Mit ein paar Kniffen kann man die Leistung seines Akkus jedoch um einiges verbessern. Akku-Pflege
Akkus müssen gepflegt werden...

Bluetooth, UMTS, GPS, WLAN und vor allem leuchtstarke (Touchscreen-) Displays gelten als die größten Stromfresser. Hier ist die Akku-Technologie häufig überfordert. Neben Geräten, die zunehmend mehr Features bieten, sind auch die Nutzer oftmals am schnellen Endladen des Akkus beteiligt.

Die Misere ungenügender Akku-Kapazität ist zwar durch die Einführung der mittlerweile weit verbreiteten Lithium-Ionen- und der flacheren Lithium-Polymer-Zellen, wie sie vor allem in Mobiltelefonen und Kameras zum Einsatz kommen, abgefedert worden. Doch die Einführung neuerer Akkugenerationen wird trotz reger Forschungsaktivitäten immer wieder ausgebremst - wegen Sicherheitserwägungen.

Um mit dem knappen Akku-Strom dennoch möglichst weit zu kommen, ist Erfindungsreichtum an anderer Front gefragt. Die Hersteller haben sich einiges einfallen lassen, aber auch der User kann zum Energiesparer werden. Längere Akkuzyklen für die Top-Handys von mehreren Tagen versprechen beispielsweise die bislang nur selten verbauten leuchtstarken, aber recht energieeffizienten neuen OLED- oder AMOLED-Bildschirme.

Abschalten ungenutzter Funktionen spart Strom

Für eine längere Akkulaufzeit sollten die Nutzer alle energieintensiven Funktionen nur dann aktivieren, wenn sie auch benötigt werden. Will man offline arbeiten oder seine Mails lesen, kann beispielsweise die UMTS-Verbindung im Handy ausgeschaltet und so Energie gespart werden. Bei Handys mit dem Betriebssystem Android besteht auch die Möglichkeit, sich den Stromverbrauch von GPS anzeigen zu lassen und daraufhin gegebenenfalls zur Abschaltung dieser Ortungsfunktion zu entschließen.

Auf Verbraucherseite ist auch der richtige Umgang mit den Akkus gefragt. Allem voran ist die sogenannte Tiefenentladung dringend zu vermeiden. Diese Gefahr droht, wenn der Akku vom Gerät als "leer" angezeigt wird. Zwar ist er dann nicht wirklich leer, da eine Restspannung erhalten bleibt, der Akku sollte dann jedoch nicht ohne neues Laden gelagert werden, da dabei die Spannung weiter abfällt. Die Folge: Nach einigen Monaten geht der Stromspeicher kaputt.

Nicht jedes Gerücht stimmt

Ein Wort zum Sommer: Akkus nehmen zwar durch Hitze keinen bleibenden Schaden - anders als manches Gerät, das sie füttern. Ab Werten von in der Regel über 30 Grad Celsius ist jedoch die Kapazität eingeschränkt. Kamera und Konsorten sollten deshalb bei praller Sonne nicht im Auto liegen. Indes hält sich hartnäckig das Gerücht, der Akku müsse nach dem Kauf mehrere Male voll geladen und entleert werden. Dies gilt für die aktuelle Akku-Generation jedoch nicht mehr. Es darf mit halb vollem Akku ebenso an die Steckdose gestöpselt werden wie bei nur noch einem Ladebalken auf dem Display. Aus diesem Grund ergeben die Herstellerangeben über die Anzahl Ladezyklen keinen praktischen Sinn. Selbstredend ist ein Akku, der zwanzig Mal am Tag nachgeladen wird, schneller ausgelutscht als einer, der nur alle fünf Wochen an den Strom darf. Und für Lithium-Ionen-Akkus gilt stets das Gesetz des Alterns. Nach zwei, drei Jahren Betrieb verlieren sie spürbar an Kraft.

Ein weiteres Gerücht besagt, dass immer Original-Akkus verwendet werden müssen. Will man einen Akku nachkaufen, kann man beruhigt auf günstige Anbieter zurückgreifen. Viele namenhafte Hersteller geben nämlich keine Auskunft darüber, wann oder wo der Akku hergestellt wurde und bieten, wenn überhaupt, nur ein Jahr Garantie auf ihre Akkus mit dem Markenstempel. Ein günstiges Modell tut seinen Dienst in den meisten Fällen genau so gut.

© Robert Grubba / fotolia.de Nur bei richtigem Umgang läuft der Akku lange und zuverlässig
Durch anspruchsvolle Handy-Anwendungen und häufige Nutzung wird der Akku belastet - und wenn das Mobiltelefon ständig wieder ans Netz muss, kann einem schnell die Freude daran vergehen. Bei richtiger Pflege hält der Akku länger durch.
Ratgeber: Höhere Akku-Lebensdauer durch bessere Pflege
 
mit Material von ddp
vorherige Meldung Drucken RSS E-Mail nächste Meldung
Anzeige:

Samsung Galaxy Ace mit Tarif – nur 14,99 € mtl.*
Smart-Option: 100 Min + 100 SMS + InternetFlat 200. Nur 9,90€/30 Tage

Handy-Allnetflat ab 19,90€/mtl. Hier klicken!
mit 3 Flats + mtl. 120 Freiminuten nur 36,911) €/mtl.Advertisement

Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
Kein Thema sus09 18.09.11 05:14
RE: Flugmodus als Stromsparer? mueller 12.03.11 11:51
RE: Sparen im Offline-Modus mueller 12.03.11 11:50
Sparen im Offline-Modus raio-k 12.03.11 11:23
Beitrags-Index ]  [ Thread-Index ] 

Weitere News vom 20.06.2010:

- Editorial: Endlich kostenlose Warteschleifen!
- Vodafone startet "Dankeschön-Aktion" für CallYa-Bestandskunden
- Tipps für ein langes Akku-Leben
-  Asus Eee PC R101: Schwacher Akku, schlechte Ausstattung
- Was wird aus Call-by-Call und Preselection?
- Neue Software von Hauppauge streamt TV auf iPhone und Co.
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage



Werbung

Sei schlau, telefonier blau!


hier klicken!



 
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs]
*) teltarif.de registrierte zuletzt 1 190 000 Unique User pro durchschnittl. Monat
Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre