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Android: Strengere Regeln für lästige Adware im Google Play Store

02.08.2012
16:21

So geht's: Adware AirPush jetzt schon aufspüren und entfernen

Inhaltsverzeichnis:

1. Google verschärft Regeln für Werbung in Apps
2. Statuszeilen-Werbung AirPush aufspüren und entfernen
Kein Hinweis: Diese Adware enthält Werbemodul AirPush
Kein Hinweis: Diese Adware
enthält Werbemodul AirPush
Google schiebt Werbung, die als Bestandteil von Apps aus dem Play Store kommt, durch neue Regeln einen Riegel vor. teltarif.de zeigt, wie man die besonders aggressive Adware AirPush jetzt schon finden und loswerden kann.

Ein täglich auftretendes grünes Kreuz in der Statusleiste von Android und Werbung in der Statusbar: Die Herkunft dieser aufdringlichen Reklame, die manchmal zu Webseiten, manchmal in den Google Play Store führt, ist mit Android-Bordmitteln nicht zu ermitteln. Doch der Anwender ist dieser Werbeform einer Firma aus Los Angeles nicht schutzlos ausgeliefert.

Google verlangt Kennzeichnung von Adware

Um das Treiben von Adware-Anbietern im Play Store einzudämmen hat Google kürzlich eine E-Mail an alle Entwickler verschickt. Das Magazin Android Police dokumentiert diese E-Mail im Wortlaut. Zukünftig soll es verboten sein, beispielsweise ein App-Icon zu verwenden, das einer bereits vorhandenen (und eventuell weit verbreiteten) App ähnlich sieht. Außerdem wolle Google gegen "ungesundes Verhalten" stärker vorgehen, beispielsweise vom Nutzer nicht gewollte Änderungen von Systemeinstellungen durch Apps.

Zum Thema Werbung stellt Google klar, dass die Reklame in einer App genau denselben Richtlinien unterliege wie die App selbst. Verboten werden sollen zukünftig Werbeformen, die wie eine Android-Systemmeldung aussehen. Der App-Entwickler hat darauf zu achten, dass die eingeblendete Werbung keine illegalen, gewaltverherrlichenden oder pornografischen Darstellungen enthält.

Am wichtigsten ist aber der neue Hinweis, dass für einen Android-Nutzer zukünftig klar ersichtlich sein muss, auf welche App die eingeblendete Werbung zurückgeht. Apps dürfen zukünftig außerhalb der Anwendung ungefragt keine Icons mit Shortcuts oder Lesezeichen mehr installieren. Falls die Werbung auf dem Telefon Änderungen vornimmt, muss der Anwender diese leicht und vor allem endgültig rückgängig machen können. Zukünftig ist es verboten, eine App mit eingeschränktem Funktionsumfang anzubieten, deren voller Umfang nur dann freigeschaltet wird, wenn der Nutzer auf Reklame klickt oder persönliche Daten für Werbezwecke freigibt.

Auf der folgenden Seite verraten wir an einem konkreten Beispiel, wie man als Android-Nutzer die aggressive Werbung AirPush, die sich noch nicht an die neuen Regeln hält, aufspüren und entfernen kann.

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Betreff Autor Datum
airpush und adfree spunk_ 02.08.12 19:21
  

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre