Befreiung

Acer Iconia A100 kommt im September mit Honeycomb

Verzögerung wegen Wahl des Betriebssystems
Aus München berichtet:
AAA

Als Acer im Vorfeld der CeBIT das Sieben-Zoll-Tablet Iconia A100 präsentierte, war das Interesse hoch. Schließlich sollte es sich um das erste Tablet der Kompaktklasse handeln, das mit Android 3.0 Honeycomb ausgeliefert werden würde. Etwas später stellte sich allerdings Ernüchterung ein. Der Termin für die Auslieferung wurde verschoben, sogar das komplette Aus des Tablets stand im Raum. Gerüchten zufolge hatte Google der Verwendung seines neuen Betriebssystems auf einem kleinen Tablet einen Riegel vorgeschoben. Nun wurde das Acer Iconia A100 in München auf der IFA Preview gezeigt und definitiv für den September angekündigt - und zwar mit Android 3.0 Honeycomb.

Acer Iconia A100

Acer Iconia A100Das Acer Iconia A100 kommt im September mit Honeycomb. Das Tablet funktionierte beim kurzen Ausprobieren ähnlich gut wie der große Bruder, das Iconia A500. Dank des flotten Prozessors reagiert das Tablet schnell und flüssig auf Eingaben, das Display arbeitet präzise. Die Rückseite wirkt allerdings aufgrund des Kunststoffmaterials und der Verzierung nicht ganz so hochwertig wie beim A500. Wird das Tablet in die Docking-Station gesteckt, schaltet sich die Oberfläche um, um schnellen Zugriff auf Musik, Videos und Fotos zu bieten. Der Gesamteindruck des Iconia A100 war alles in allem positiv.

Hat Google die Fesseln gelockert?

Bleibt die Frage, was der Grund für die Verzögerung des Tablets war. Aus offiziellen Kreisen ist hierzu nichts zu erfahren, die Gerüchteküche ist allerdings durchaus aktiv. So hieß es zu Anfang, Google gestatte keine Honeycomb-Displays mit so kleinen Displays. Dann wiederum war zu hören, dass nicht die Diagonale der springende Punkt sei, sondern die Auflösung. Honeycomb soll den Gerüchten zufolge nur auf Tablets mit mindestens HD-Ready-Auflösung zum Einsatz kommen. Das Acer Iconia A100 löst nur 1024 mal 600 Pixel auf. Zu guter Letzt wurde vermutet, der Suchmaschinen-Riese habe wegen der kommenden Android-Version mit dem Beinamen Ice Cream Sandwich die Regularien gelockert. Welcher der wirkliche Grund war, wird wohl nicht aufzulösen sein. Hauptsache ist allerdings, dass nun den kompakten Honeycomb-Tablets nichts mehr im Wege steht.

Weitere News zu Android 3.0 Honeycomb