Chrome OS

CES: Acer-Chromebook mit 11-Zoll-Display vorgestellt

Acer hat auf der CES in Las Vegas mit dem CB3-131 ein neues Chromebook mit 11,6 Zoll großem Display vorgestellt. Das Gerät soll in den USA zu Preisen ab 180 Dollar verkauft werden.
Von der CES in Las Vegas berichtet
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Neues Acer-Chromebook mit 11,6-Zoll-DisplayNeues Acer-Chromebook mit 11,6-Zoll-Display Acer hat neben seinem neuen Smartphone mit Windows 10 Mobile und dem Convertible mit Windows 10 unter anderem auch ein Chromebook mit zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas gebracht. Gegenüber bisher bereits veröffentlichten Laptops mit dem Betriebssystem von Google zeichnet sich der Bolide vor allem durch seine Display-Größe aus.

Das Gerät trägt die Bezeichnung CB3-131 und verfügt über ein exakt 11,6 Zoll großes Display, das eine Auflösung von 1366 mal 768 Pixel bietet. Größe und Formfaktor erinnern an die kleine Version des MacBook Air von Apple. Dabei ist das Chromebook von Acer natürlich nicht so hochwertig verarbeitet wie der Apple-Laptop.

Allerdings spielt das Chromebook auch preislich in einer anderen Liga. Ist das MacBook Air erst zu Preisen ab etwa 1000 Euro zu bekommen, so will Acer sein Chromebook zu Preisen ab etwa 180 Dollar verkaufen. Unverständlicherweise gelten diese vergleichsweise günstigen Konditionen aber nur für Interessenten aus den USA. In Europa ist der Einstiegspreisen mit 329 Euro deutlich höher, so dass man den Kauf ruhigen Gewissens eigentlich nicht empfehlen kann.

Intel-Celeron-Prozessor und bis zu 4 GB RAM

Herzstück des Boliden ist ein Intel-Celeron-Prozessor, dem je nach Geräte-Version 2 oder 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Intern haben die Käufer wahlweise 16 oder 32 GB Speicherplatz zur Verfügung. Vorbei sind also die Zeiten, in denen die Geräte mit Chrome OS ausschließlich auf Speicherplatz in der Cloud setzen.

Käufer, denen der interne Speicher nicht ausreicht, können zusätzlich Speicherkarten zur Erweiterung einsetzen. Weitere Features sind Anschlüsse für USB 3.0 und HDMI. Dazu kommt die WLAN-Schnittstelle, über die das Gerät die Online-Verbindung herstellt.

Unverständlich ist es, dass Acer auch beim neuen Chromebook auf ein Mobilfunk-Modem verzichtet hat, zumal Chrome OS ein Betriebssystem ist, bei dem nahezu alle Dienste eine aktive Internet-Verbindung voraussetzen. Zwar ist natürlich der Einsatz eines Smartphones als Mobile Hotspot möglich, aber diese Lösung ist deutlich weniger elegant – erst recht bei einem Gerät, das eine fast permanente Datenverbindung voraussetzt.

Erster Eindruck vom neuen Chromebook

Wir hatten die Möglichkeit, uns das Chromebook auf der Messe in Las Vegas anzusehen. Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht sehr hochwertig. Das Display ist ebenfalls in Ordnung, erst recht für die Preisklasse, in der das Laptop in den USA verkauft wird. Gut gefallen haben im Hands-On-Test die Tastatur mit sehr gutem Druckpunkt und das große Touchpad, über das sich das Gerät sehr gut steuern lasst.

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