GoYellow - bekannt durch den Dienst
PeterZahlt.de - hat seinen angekündigten
Vermittlungsdienst 118000 in die Beta-Phase geschickt.
Auf diesem Weg haben Verbraucher und Anbieter die Möglichkeit, den neuen Dienst
zu testen, bevor er kostenpflichtig wird. Zwar liegt der neue Dienst
unter der 118er-Gasse, das für
Auskunftsdienste, allerdings ist die 118000 kein Auskunftsdienst
im eigentlichen Sinne und auch von der
Bundesnetzagentur nicht als solcher zugelassen.
Das Prinzip der Vermittlungsdienste ist ein neues in Deutschland, die Idee vom Regulierer erst
im vergangenen Jahr vorgestellt worden. Nun startet mit GoYellow der
erste Anbieter seinen Dienst - bis dato ist GoYellow auch der einzige, der
eine solche Vermittlungsnummer registriert hat.
Künftig sind Teilnehmer anrufbar die nicht im Telefonbuch stehen
Wer die 118000 anruft, kann wie bei der Telefonauskunft nach einem Teilnehmer fragen.
Allerdings wird ihm vom Operator nicht die Telefonnummer genannt, sondern
direkt zum Teilnehmer vermittelt. Dabei soll es künftig für die Teilnehmer möglich sein,
Erreichbarkeitsprofile zu erstellen. So kann festgelegt werden, dass beispielsweise
zwischen 9 und 17 Uhr Vermittlungsanrufe ins Büro erfolgen sollen, danach dann auf das eigene Handy.
GoYellow will künftig auch auf Daten zurückgreifen, die derzeit nicht bei der Auskunft
oder im Telefonbuch stehen. "Da es sich bei der 118000 um keine Auskunft handelt,
sind auch die Datensätze der Telefonkunden anders zu bewerten", erläuterte
eine Unternehmenssprecherin gegenüber teltarif.de. Daher sei man in
Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern über die kompletten Datensätze der Anbieter.
"Der Datenschutz ist gegeben", betont die Sprecherin. Nicht einmal der
Operator würde die Zielrufnummer auf seinem Bildschirm sehen.
Eigenes Profil bei der 118000 hinterlegbar
Über eine Webseite sollen Telefonkunden künftig die Möglichkeit haben, eigene Erreichbarkeitsprofile
und zusätzliche Rufnummern einzutragen. Sogar das eigene KFZ-Kennzeichen soll
eingetragen werden können, so dass die Möglichkeit besteht, nach der Nennung eines
Kennzeichens mit dem Fahrer des Autos oder zumindest dessen Eigentümer verbunden zu werden.
Auch eine Austragung kann auf dieser Webseite erfolgen. Alternativ kann bei einem
Anruf des Vermittlungsdienstes dem Operator auch mitgeteilt werden, dass
man aus dem Dienst ausgetragen werden möchte. Eine Überprüfung der Daten soll dabei
per SMS-Code und Eingabe über die Telefontastatur erfolgen.
Betaphase bis Februar kostenlos
Derzeit ist der Dienst in der Betaphase kostenlos aus dem Netz der
Deutschen Telekom erreichbar.
Aus den Mobilfunknetzen ist die 118000 noch nicht erreichbar, gleiches gilt für die Anrufe von
Anschlüssen alternativer Netzbetreiber. GoYellow geht davon aus, dass der Dienst bis "Mitte oder Ende Februar" kostenlos bleibt. So lange allerdings sind keine Handynummern anrufbar.
Danach soll die 118000 1,59 Euro pro Minute in den ersten beiden Minuten berechnet werden,
ab der dritten Minute sind Kosten von 29 Cent pro Minute geplant - jeweils inklusive Vermittlungskosten
zum Handy oder ins Festnetz.
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Welche Rufnummer ist welcher Dienst?
Der Rufnummernraum in Deutschland ist unübersichtlich - nahezu jeder Dienst hat seine
eigene Vorwahl. Um Klarheit zu schaffen, zeigen wir alle deutschen Rufnummergassen in
einer Übersicht und informieren über Art und Kosten des jeweiligen Dienstes.
Übersicht aller Rufnummerngassen
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